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IBB-Grundschule schickt Hilfsgüter in die Ukraine

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Während Deutschland im Weihnachtskaufrausch ist, fehlen den Flüchtlingen aus der Ostukraine im zentral-ukrainischen Dnepropetrowsk selbst die einfachsten Dinge zum Überleben wie warme Kleidung oder Hygieneartikel. Anna Treskina, selbst urspünglich aus der Ukraine, kennt die Lage ihrer Landsleute und organisierte an der IBB-Ganztagsgrundschule, der Schule ihres Sohnes, eine Sammelaktion. Insgesamt 700 Kilo Hilfsgüter trugen die Kinder und Eltern zusammen. Mit privaten Kleintransportern wurden sie in die ukrainische Großstadt gebracht.

Im Osten der Ukraine herrscht nach wie vor Krieg. Viele Bewohner sind in den Westen des Landes geflohen, etwa ins sichere Dnepropetrowsk, und haben nur das Nötigste mitgenommen. Jetzt mit dem Wintereinbruch fehlen vielen der geflohenen Familien und alten Leute warme Kleidung und andere lebensnotwendige Dinge. An der Dresdner IBB-Ganztagsgrundschule wurden daher im November fleißig Hilfsgüter gesammelt.



Initiert von Anna Treskina, die aus Dnepropetrowsk stammt und deren Sohn die IBB-Grundschule besucht, kamen bei der Sammelaktion insgesamt 700 Kilo Winterkleidung, Winterschuhe, Decken, Windeln, Schreibwaren und Schulzubehör sowie Hygieneartikel zusammen. Zusammengenommen waren dies 40 große 120 Liter Säcke, acht Kartons sowie drei große Taschen, die mit einem privaten Kleintransporter nach Dnepropetrowsk gebracht wurden und dieser Tage vor Ort verteilt werden.



Die Sammelaktion fand im Rahmen der Hilfe der gemeinnützigen Facebook-Gruppe „Frankfurt.Oboz“ in Frankfurt am Main statt, die regelmäßig mit Kleintransportern Hilfsgüter in die Ukraine bringt. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Schülerinnen, Schülern und Eltern für die großzügigen Sachspenden“, so Anna Treskina. „Ich weiß, für die Flüchtlinge in meiner Heimatstadt sind die Kleidungsstücke, Decken und Drogerieartikel eine große Hilfe.“







Foto: Angelika Pohlmann, Schulleiterin der IBB Ganztagsgrundschule (rechts) und Anna Treskina (dritte von rechts) mit Schülern der IBB Grundschule und den für die Ukraine gesammelten Hilfsgütern. Bildquelle: MEDIENKONTOR.

Autor: PR/ MEDIENKONTOR

http://www.port01.com/news/IBBGrundschule_schickt_Hilfsgueter_in_die_Ukr...

Über OBOZ

Der Verein “OBOZ Humanitäre Hilfe für die Ukraine” wurde im Dezember 2014 von Ina Oleynik in Frankfurt gegründet(*), um hilfsbedürftige Menschen in der Ukraine zu unterstützen. Der Verein ist weltanschaulich neutral und politisch unabhängig

* Die Verleihung vom Status - gemeinnütziger Verein - wurde beantragt

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